Das Drehen von Aluminium erfordert einen präzisen technischen und strategischen Ansatz. Dieses Metall ist im Vergleich zu Stählen ein weiches Material und neigt zur Bildung langer und klebriger Späne, die während der Bearbeitung am Werkzeug haften bleiben können und die Oberflächengüte beeinträchtigen. Seine hohe Wärmeleitfähigkeit erfordert zudem eine sorgfältige Kontrolle der Schnitttemperaturen. Daher ist die Auswahl des richtigen Werkzeugs, der Bearbeitungsparameter und der Schmierstoffe entscheidend, um Präzision und Wiederholbarkeit zu gewährleisten.

Die Auswahl von Werkzeugen und Schneidmaterialien beim Aluminiumdrehen

Der Einsatz spezifischer Werkzeuge für das Drehen von Aluminium begünstigt die Spanabfuhr und reduziert die Gratbildung, ein besonders kritisches Phänomen bei Leichtmetalllegierungen aufgrund ihrer Neigung zur Adhäsion. Insbesondere der Einsatz von Hartmetall-Wendeplatten mit antihaftenden Beschichtungen ermöglicht es, den Verschleiß zu verringern und die Oberflächenqualität zu verbessern. Zu den wirksamsten Beschichtungen gehören polykristallines Diamant (PKD), das aufgrund seiner außergewöhnlichen Beständigkeit gegen abrasiven Verschleiß die optimale Wahl für Großserienproduktionen darstellt, und Titanaluminiumnitrid (TiAlN), das für weniger intensive, aber dennoch leistungsstarke Anwendungen geeignet ist.
Beim Aluminiumdrehen ist die Wahl positiver Schnittwinkel und scharfer Geometrien grundlegend, um Verformungen und Materialablagerungen an der Schneide zu vermeiden. Um Produktivität und Qualität zu optimieren, müssen Schnittgeschwindigkeit, Vorschub und Schnitttiefe ausgewogen sein. Das Material ermöglicht hohe Rotationsgeschwindigkeiten, jedoch müssen Vibrationen und Überhitzung vermieden werden.

Betriebliche Herausforderungen beim Aluminiumdrehen

Vibrationen und Überhitzung können sowohl die Werkstückqualität als auch die Standzeit des Werkzeugs beeinträchtigen. Vibrationen sind besonders problematisch bei der Bearbeitung dünnwandiger Komponenten oder solcher mit hohen Längen-Durchmesser-Verhältnissen.
Lokale Überhitzung kann beim Aluminiumdrehen zu Maßabweichungen und bleibenden Verformungen beim Abkühlen führen.
Der Einsatz eines geeigneten Schmier- und Kühlsystems trägt dazu bei, Wärme abzuführen und Späne aus der Schnittzone zu entfernen, wodurch die Oberflächengüte verbessert und die Werkzeuglebensdauer verlängert wird.
Besondere Aufmerksamkeit muss der häufigen Reinigung des Arbeitsbereichs gewidmet werden, da sich die Späne ablagern und in das Bearbeitungssystem zurückgesaugt werden können, was zu Oberflächenkratzern oder Werkzeugschäden führen kann. Die Anwendung dieser Lösungen beim Aluminiumdrehen ermöglicht es zudem, Zykluszeiten zu optimieren und den Verbrauch von Kühlschmierstoff zu reduzieren, was zu einer nachhaltigeren Produktion beiträgt.

Das automatische Aluminiumdrehen mit Sarbo

Die hochmoderne Ausrüstung und das Know-how von Sarbo ermöglichen es, hervorragende Ergebnisse beim automatischen Aluminiumdrehen zu erzielen, mit wettbewerbsfähigen Kosten und schnellen Lieferzeiten ohne Kompromisse bei den Qualitätsstandards. Unser Unternehmen hat im Laufe der Jahre spezialisierte Kompetenzen in der Bearbeitung von Leichtmetalllegierungen entwickelt und dabei Prozesse und Parameter optimiert, um die Produktionseffizienz zu maximieren und Ausschuss nach den Prinzipien von Lean Production und Six Sigma zu minimieren.
Sarbo setzt CNC-Hochgeschwindigkeitsdrehmaschinen mit Minimalmengen-Schmierung (MQL) oder mit werkzeuginterner Kühlung ein. Die Bearbeitung dieses Metalls ist auch mit mechanischen Mehrspindeldrehmaschinen für Skaleneffekte bei großen Volumen möglich.
Echtzeitüberwachungssysteme garantieren Kontinuität und konstante Qualität beim automatischen Drehen von Aluminiumlegierungen. Die Leistung wird täglich durch das OEE-System (Overall Equipment Effectiveness) überwacht.

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